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Hier finden Sie Informationen zu Comic-Veröffentlichungen von Dirk Schwieger.

„Sein längster Kampf“ - Zeichnungen im amnesty journal

5. Juni 2016

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Illustrationen für einen Artikel über Iwao Hakamada im amnesty journal, dem Magazin von amnesty international. Hakamada saß unfassbare 48 Jahre im Todestrakt eines japanischen Gefängnisses - unschuldig.
Die vor einigen Tagen erschienene aktuelle Ausgabe des amnesty journals fasst den Fall zusammen und ist online per issuu (S. 34-41) oder App nachzulesen.
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Berliner Manuskripte - Eindrücke

1. Dezember 2015

Dirk Schwieger

Eindrücke von der Lesung der Berliner Literaturstipendiaten im Berliner Ensemble.

Dirk Schwieger

Erstmalig mit gebeamten Comics im Programm, wie Moderator Knut Elstermann und auch Jury-Mitglied Martin Jankowski betonten. Letzterer erzählte, die Jury habe lange mit sich gerungen, ob man Comics überhaupt in diesem Rahmen auszeichnen könne - wegen des Präzedenzfalles.

Der ist nun geschaffen und 2016 wird zeigen, ob Comics bzw. Graphic Novels in der Berliner Förderlandschaft Wurzeln fassen können oder nicht. Ein Anfang.

Dirk Schwieger

Fotos: © gezett (www.gezett.de)

Dirk Schwieger

Lesung im Berliner Ensemble

9. November 2015

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Jeden Herbst werden die aktuellen Preisträger des Berliner Arbeitsstipendiums für Autorinnen und Autoren zu einer Matinee mit kurzen Lesungen ins Berliner Ensemble geladen.

Mitten unter von Literaturagentern umsurrten Lyrikern, Romancières, Poetry-Slammern und Ham.Lit-Gründerinnen diesmal auch die gebeamte Comic-Lesung eines Kapitels aus dem Elfenbuch.

Außerdem dabei: Al Mohamad Aboud Saeed, Stephanie Bart, Khesrau Behroz, Nico Bleutge, Bernd Cailloux, Ulrike Draesner, Lucy Fricke, Mathias Gatza, Abbas Khider, Björn Kuhligk, Thomas Melle, Katerina Polodjan, Andreas Schäfer, Sebastian Unger und Monika Zeiner.

So. 15.11.2015 / 11:00 Uhr
Veranstaltungsort: Berliner Ensemble
Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin
Eintritt: 3,- €

Moderation: Knut Elstermann
Musik: Søren Gundermann (Piano) und Thomas Strauch (Bass)

Lob für die „Bohnen“ beim Wieland-Übersetzerpreis

13. Juni 2015

rapidoGratulation an Uli Pröfrock („Quai d’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht“) für den diesjährigen Christoph Martin Wieland-Übersetzerpreis.
Pröfrock hatte sich seinerzeit auch der französischsprachigen Gastbeiträge in meinem Comic Moresukine angenommen, und ich hätte mir keinen souveräneren und geistvolleren Übersetzer wünschen können — eine hochverdiente Anerkennung.
Auch die von Daniela Seel und mir übersetzte Bohnenwelt erhielt eine lobende Erwähnung:

Beeindruckt haben die Jury auch das hohe Maß an Kreativität und poetischer Kraft bei der Übersetzung von Larry Marders Paralleluniversum namens Bohnenwelt durch Dirk Schwieger und Daniela Seel. „Erst durch die klugen Registermischungen und den Mut der beiden Übersetzenden, zu einer nahezu dadaistischen Poesie zu greifen, entsteht diese fantastisch-fremde Welt vor unseren Augen“, würdigte Thomas Hummitzsch, freier Journalist und Comickritiker, diesen auch erzählerisch aus den Einreichungen herausstechenden Comic.

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„Arbeitsstipendium Literatur für Dirk Schwieger“

14. Mai 2015

mawil_dirk_christian_rgb Ein Interview mit Christian Maiwald (links im Bild), dem Kopf hinter dem mit Abstand besten deutschsprachigen Informationsportal zum Thema Comics, DREIMALALLES, über einen sehr erfreulichen Glitch in der Berliner Fördermatrix.

Die Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten in Berlin vergibt jährlich 16 Arbeitsstipendien an angehende Literaten. In diesem Jahr hat es der in Berlin lebende Autor Dirk Schwieger geschafft, mit einem dieser Stipendien bedacht zu werden: Ein Novum, zuvor wurde noch nie ein Comicschaffender dadurch unterstützt. [...]

Im Interview erzählt Schwieger [...] auch über die Fallstricke des Literatur-Begriffs. Denn abgesehen davon, dass die Stipendien nicht für Comicschaffende ausgeschrieben sind, will Schwieger auch vermeiden, durch eine zu große Anlehnung an einen angenommenen Literaturbegriff in der Graphic Novel-Beliebigkeitsfalle zu landen. Zudem empfiehlt er in Berlin lebenden Zeichnern, sich im kommenden Jahr auf das Stipendium zu bewerben, was auch auf andere Städte und Literaturstipendien erweitert werden kann: Schwiegers Fall kann Vorbild sein.

Je Suis Charlie

7. Februar 2015

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· Gegen Sein oder Nichtsein, être ou ne pas être Charlie.

· Gegen “mit-uns-oder-gegen-uns”-Rumsfeldiaden.

· Für einen vielfältigen, differenzierten Blick über zeitgeschichtliche und medienkulturelle Tellerränder.

· Es ist kompliziert.

· Aus Respekt vor den Opfern dieses Schwarz/Weiß:

Je Suis Charlie.

Nationalität in Nichimandoku

15. Dezember 2014

nichimandoku-headerIn der Vorweihnachtszeit eine Mail von Jennifer – Fragen zu Nichimandoku, die sich bei der Arbeit für ihre Bachelorarbeit in Japanologie ergeben haben:

1) Welche Intention verfolgten Sie, als Sie Ihre Zeichnerkollegin Christina Plaka bei Nichimandoku als „Germangaka“, also „deutsche Mangazeichnerin“, betitelten?chris2

2) Weshalb bedarf es bei einer Zeichen-/Kunstform, die im Wesentlichen ein „Comic“ ist, der Unterscheidung zwischen den verschiedenen Nationalitäten des Autors (in diesem Fall der deutschen Nationalität)?

3) Ist Manga nicht gleich Manga? Was sollte außer dem Genre noch unterschieden werden?

Die Antworten im folgenden Text, der unseren Umgang mit der Nationalität der drei beteiligten Comic-/Mangazeichner_innen im Nichimandoku-Projekt noch einmal ausführlich beschreibt:

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Mahlermuseum Suhrkamp

20. November 2014

mahler_pstIm Dezember eröffnet Nicolas Mahler seine Ausstellung „Crossing Borders: Mahler’s Manga Park“ im Kyotoer Manga Museum.

Ein spannender Culture Clash steht bevor, wenn „Flaschko, der Mann in der Heizdecke“ vom japanischen Publikum als lupenreiner Hikikomori erkannt werden wird.

Als Angebot an die Ausstellungsbesucher wurden diverse Comiczeichner_innen und -theoretiker_innen gebeten, ihre Meinung zu Mahlers Version der „Alten Meister“ zu Papier zu bringen, darunter auch ich.

Mahler ist großartig – dafür braucht es genau drei der vorgegebenen 300 Worte. Statt eines detailversesseneren Lobliedes habe ich mich in meinem kurzen Text mehr mit dem Kontext beschäftigt, in dem Mahlers Adaption von Bernhards Roman 2012 bei Suhrkamp erschienen ist.

Hier der Artikel:

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Tokyo 2020

13. Januar 2014

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Ein Auszug aus meiner gereizten Replik auf die Olympiaeuphorie meiner „Nichimandoku“-Mitstreiterinnen.
Die neuen Folgen sind fertiggestellt und werden im Herbst im Rahmen des „Länderberichts Japan“ der Bundeszentrale für politische Bildung veröffentlicht.

Frohe Lichterfeste!

21. Dezember 2013

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(Ausschnitt aus der neuen, 2014 erscheinenden „Nichimandoku“-Folge)