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Hier finden Sie Informationen zu Comic-Veröffentlichungen von Dirk Schwieger.

Werkstatt für Comic

1. August 2017

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Mit seinen zahlreichen Comiczeichner_innen, Ausstellungen, Comicverlagen von Reprodukt bis Ehapa und Festivals wie der Comic Invasion gilt Berlin vielen als Comic-Hauptstadt Deutschlands.

Doch noch immer können Interessierte an keiner Berliner Einrichtung das Erzählen in Bildern erlernen. Nanne Meyer ist wohlverdient in Rente, in der Klasse Wagenbreth steht Design weit vor Dramaturgie und die private Games Academy hat ihren Kurs Comic-Design lange eingestampft.

Die Werkstatt für Comic will diese Lücke schließen und einen Rahmen schaffen, in dem sich Neu- und Quereinsteigende sowie erstmals auch fortgeschrittene Comicschaffende austauschen können. Ab dem 16. September werden zwei wöchentliche Kurse am Samstag Nachmittag angeboten:

- Comic-Werkstatt für Einsteigende und Wiedereinsteigende mit Elke R. Steiner;
Samstags von 15-18 Uhr

- Comic-Werktstatt für Fortgeschrittene/Projektbetreuung mit Dirk Schwieger.
Samstags von 18-21 Uhr

Details siehe unten.

Spannend ist vielleicht noch der Ort. In den Räumen der Kreuzberger Volkshochschule in der Wassertorstraße gründete sich 1976 die renommierte „Werkstatt für Photographie”, aus ähnlicher Not: In ganz Berlin gab es keine Möglichkeit, Fotografie zu studieren, sie war in den Museen nicht als gleichberechtigte künstlerische Audrucksform anerkannt.

Das Konzept des damaligen Gründers Michael Schmidt, der in der Hochzeit der Hausbesetzungen ein antiautoritäres Studium ermöglichen wollte ­- eine Art Kunsthochschule für alle und auf Augenhöhe, ohne Gedanken an „Hochschulzugangsberechtigungen“ - ist uns Vorbild für die Ausgestaltung der Werkstatt für Comic.

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Kapitel 8 - Artefakte

5. März 2017

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In Kapitel 8 setzt Dirk seine Nachforschungen über Islands Elfen fort. Frustiert über die sich zunehmend widersprechenden Schilderungen der unterschiedlichen Augenzeugen wendet er sich der Suche nach Artefakten zu, elfischen Gegenständen, die in der Menschenwelt verblieben sind.
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So trifft er auf Snævar, dem Elfen einst das Leben retteten und der seitdem stets einen grünen Stein bei sich führt;
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und auf Sólborg, die Dirk ein geflochtenes Kreuz zeigt, das seit langem in ihrem Familienbesitz ist und ein Geheimnis birgt.

Zwischen den Jahren

21. Dezember 2016

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Auszeichnung für „Sein längster Kampf“

1. Dezember 2016

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Huch, in der Kategorie Illustration hat meine Hakamada-Strecke im amnesty journal den International Creative Media Award in Silber erhalten. Kannte ich gar nicht, aber ein schnelle Startpage-Recherche ergab: verliehen hat… Norbert Küpper aus 40670 Meerbusch. Glückwunsch! Und vielen Dank!

„Freaks aus der Bohnenwelt“

8. Oktober 2016

bohnenErst jetzt entdeckt: Bettina Meinzigers Rezension zur Bohnenwelt in der librithek:

Das Zusammenspiel aller Lebewesen, die langsame Entdeckung und Aneignung der Umwelt, Forschung und Mythologie, Krieg und Spiel, die Logik des Marktes und anderes führen uns die Freaks aus der Bohnenwelt vor Augen.

Erstmalig auf Deutsch, fulminant übersetzt von Dirk Schwieger und Daniela Seel, sind nun neun dieser krassen Geschichten, die zwischen 1984 und 1988 entstanden sind, im Ventil Verlag erschienen. Wahulazuma!

„Sein längster Kampf“ - Zeichnungen im amnesty journal

5. Juni 2016

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Illustrationen für einen Artikel über Iwao Hakamada im amnesty journal, dem Magazin von amnesty international. Hakamada saß unfassbare 48 Jahre im Todestrakt eines japanischen Gefängnisses - unschuldig.
Die vor einigen Tagen erschienene aktuelle Ausgabe des amnesty journals fasst den Fall zusammen und ist online per issuu (S. 34-41) oder App nachzulesen.
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Berliner Manuskripte - Eindrücke

1. Dezember 2015

Dirk Schwieger

Eindrücke von der Lesung der Berliner Literaturstipendiaten im Berliner Ensemble.

Dirk Schwieger

Erstmalig mit gebeamten Comics im Programm, wie Moderator Knut Elstermann und auch Jury-Mitglied Martin Jankowski betonten. Letzterer erzählte, die Jury habe lange mit sich gerungen, ob man Comics überhaupt in diesem Rahmen auszeichnen könne - wegen des Präzedenzfalles.

Der ist nun geschaffen und 2016 wird zeigen, ob Comics bzw. Graphic Novels in der Berliner Förderlandschaft Wurzeln fassen können oder nicht. Ein Anfang.

Dirk Schwieger

Fotos: © gezett (www.gezett.de)

Dirk Schwieger

Lesung im Berliner Ensemble

9. November 2015

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Jeden Herbst werden die aktuellen Preisträger des Berliner Arbeitsstipendiums für Autorinnen und Autoren zu einer Matinee mit kurzen Lesungen ins Berliner Ensemble geladen.

Mitten unter von Literaturagentern umsurrten Lyrikern, Romancières, Poetry-Slammern und Ham.Lit-Gründerinnen diesmal auch die gebeamte Comic-Lesung eines Kapitels aus dem Elfenbuch.

Außerdem dabei: Al Mohamad Aboud Saeed, Stephanie Bart, Khesrau Behroz, Nico Bleutge, Bernd Cailloux, Ulrike Draesner, Lucy Fricke, Mathias Gatza, Abbas Khider, Björn Kuhligk, Thomas Melle, Katerina Polodjan, Andreas Schäfer, Sebastian Unger und Monika Zeiner.

So. 15.11.2015 / 11:00 Uhr
Veranstaltungsort: Berliner Ensemble
Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin
Eintritt: 3,- €

Moderation: Knut Elstermann
Musik: Søren Gundermann (Piano) und Thomas Strauch (Bass)

Lob für die „Bohnen“ beim Wieland-Übersetzerpreis

13. Juni 2015

rapidoGratulation an Uli Pröfrock („Quai d’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht“) für den diesjährigen Christoph Martin Wieland-Übersetzerpreis.
Pröfrock hatte sich seinerzeit auch der französischsprachigen Gastbeiträge in meinem Comic Moresukine angenommen, und ich hätte mir keinen souveräneren und geistvolleren Übersetzer wünschen können — eine hochverdiente Anerkennung.
Auch die von Daniela Seel und mir übersetzte Bohnenwelt erhielt eine lobende Erwähnung:

Beeindruckt haben die Jury auch das hohe Maß an Kreativität und poetischer Kraft bei der Übersetzung von Larry Marders Paralleluniversum namens Bohnenwelt durch Dirk Schwieger und Daniela Seel. „Erst durch die klugen Registermischungen und den Mut der beiden Übersetzenden, zu einer nahezu dadaistischen Poesie zu greifen, entsteht diese fantastisch-fremde Welt vor unseren Augen“, würdigte Thomas Hummitzsch, freier Journalist und Comickritiker, diesen auch erzählerisch aus den Einreichungen herausstechenden Comic.

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„Arbeitsstipendium Literatur für Dirk Schwieger“

14. Mai 2015

mawil_dirk_christian_rgb Ein Interview mit Christian Maiwald (links im Bild), dem Kopf hinter dem mit Abstand besten deutschsprachigen Informationsportal zum Thema Comics, DREIMALALLES, über einen sehr erfreulichen Glitch in der Berliner Fördermatrix.

Die Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten in Berlin vergibt jährlich 16 Arbeitsstipendien an angehende Literaten. In diesem Jahr hat es der in Berlin lebende Autor Dirk Schwieger geschafft, mit einem dieser Stipendien bedacht zu werden: Ein Novum, zuvor wurde noch nie ein Comicschaffender dadurch unterstützt. [...]

Im Interview erzählt Schwieger [...] auch über die Fallstricke des Literatur-Begriffs. Denn abgesehen davon, dass die Stipendien nicht für Comicschaffende ausgeschrieben sind, will Schwieger auch vermeiden, durch eine zu große Anlehnung an einen angenommenen Literaturbegriff in der Graphic Novel-Beliebigkeitsfalle zu landen. Zudem empfiehlt er in Berlin lebenden Zeichnern, sich im kommenden Jahr auf das Stipendium zu bewerben, was auch auf andere Städte und Literaturstipendien erweitert werden kann: Schwiegers Fall kann Vorbild sein.